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Dampfsauna: Wellness für Zuhause

Dampfsauna: Wellness für Zuhause

In der klassischen finnischen Sauna werden Temperaturen von teilweise bis zu 100 Grad Celsius erreicht. Für den einen oder anderen mag das eine Erholung sein. Hast du aber einen empfindlichen Kreislauf, ist die Dampfsauna besser geeignet. Sie ist deutlich milder, hält für deinen Körper aber ebenso viele positive Effekte bereit wie die finnische Sauna. Das Beste an der Dampfsauna: Eine entsprechende Kabine ist auch für den Hausgebrauch erhältlich, sodass du sie in deinen Garten, den Keller oder den Wellnessbereich stellen kannst.

Was ist eine Dampfsauna?

Im Gegensatz zur normalen Sauna mit Saunaofen werden in der Dampfsauna nur Temperaturen von etwa 50 Grad Celsius erreicht. Dein Kreislauf wird also nicht so sehr belastet. Dennoch spürst du eine angenehme Wärme, die vor allem in der kalten Jahreszeit erholsam ist. Beschwerden wie Rücken- oder Gelenkschmerzen werden auch in der Dampfsauna schnell gemildert. Die Luftfeuchtigkeit ist in der Dampfsauna sehr hoch: Sie liegt bei nahezu 100 Prozent. Das bewirkt, dass sich in der Luft Wasserdampf bildet – das typische Merkmal der Dampfsauna. Dieser Wasserdampf ist auch der Grund dafür, weshalb sich eine Dampfsauna von der Bauart her von einer klassischen Sauna unterscheidet. Anstelle von Holz werden Fliesen, Keramik oder Natursteine verwendet. Es gibt verschiedene Arten von Dampfbädern, unter anderem:

  • das russische Bad
  • das türkische Bad
  • das römische Bad
  • das Caldarium

Für Saunaeinsteiger ist das Dampfbad ideal.

Welche Wirkung erzielt die Dampfsauna?

Der Besuch einer Dampfsauna ist ähnlich gesundheitsfördernd wie der einer finnischen Sauna. Folgende positive Wirkungen auf die Gesundheit sind bekannt:

  • die Durchblutung wird angeregt
  • die Muskeln entspannen sich
  • die Haut wird gereinigt
  • die Atemwege werden freigespült
  • das Lungenvolumen wird erhöht
  • Erkältungen kann vorgebeugt werden
  • eventuell vorhandene Krankheitserreger werden abgetötet

Warum profitiert die Haut besonders von einer Dampfsauna?

Beim Aufenthalt im Dampfbad öffnen sich deine Poren und überschüssiger Talg kann sich lösen. Nach dem Aufenthalt in der Dampfsauna wirst du erstaunt sein, wie weich und rein deine Haut ist. Vor allem wenn du zu Unreinheiten neigst, kann dir der regelmässige Gang in das Dampfbad helfen, deine Haut von Pickeln und Mitessern zu befreien.

Was ist der Unterschied zur Dampfdusche?

Eine Dampfsauna ist mit einem starken Dampfgenerator ausgestattet. Alle Saunafreunde, die keine eigene Heimsauna haben, aber dennoch auf das Saunavergnügen in der Freizeit nicht verzichten möchten, sind mit der Dampfsauna gut beraten. Eine Dampfdusche hingegen kann meist noch mehr. Sie ist meist mit Massagedüsen, teilweise sogar mit Whirlpool ausgestattet. Die Dampfdusche ist eine Kombination aus Sauna und Dusche mit Whirlpool. Deine Entspannung kommt in ihr nicht zu kurz. Der Wellnesseffekt ist durch Techniken wie eine integrierte Regenbrause oder Massagedüsen gegeben. Die entspannende Wirkung tritt augenblicklich ein. Die Dampfsauna ist demgegenüber mit weniger Technik ausgestattet, benötigt aber auch weniger Stellfläche.

Warum eine Dampfsauna mit einer normalen Dusche kombinieren?

Denkst du über den Kauf einer Dampfsauna nach? Viele Hersteller bieten eine Dampfsauna in Kombination mit einer normalen Dusche an, was durchaus praktisch ist. Solch ein Duschtempel dient dann nicht nur der Körperpflege, sondern vereinigt Dusche, Whirlpool und Dampfsauna in einem System. Natürlich musst du die Grösse der Modelle beachten und sicherstellen, dass sich solch ein Wellnesssystem überhaupt in dein Badezimmer integrieren lässt. Übrigens: Viele dieser Duschsysteme sind sogar mit einer Farblichttherapie ausgestattet. Und: Über die Reinigung musst du dir dank integriertem Ozon-Desinfektionssystem keine Gedanken machen.

Wie wird die Entspannung in der Dampfsauna erzielt?

In der Dampfsauna schwitzt du deutlich weniger als in der klassischen Sauna. Ideal ist sie zur Vorbereitung auf deinen ersten Saunagang oder einfach als Entspannungsoption: Sobald du den feinen Wasserdampf inhalierst, wirst du die wohltuende Wirkung auf deine Atemwege feststellen. Das ist auch der Grund, weshalb die Dampfsauna zur Vorbeugung von Erkältungen so beliebt ist. Diese Wirkung kannst du durch Duftaromen noch verstärken. Doch die feuchte und warme Luft dient nicht nur der Entspannung: Sie wirkt auch schmerzlindernd und entkrampfend und ist bei muskulären Problemen zu empfehlen. Damit du alle positiven Effekte der Dampfsauna geniessen kannst, ist ein Aufenthalt von maximal 15 Minuten je Saunagang optimal. Genau wie vor der klassischen Sauna, wird vor dem Gang in die Dampfsauna das Duschen empfohlen. Zwischen den einzelnen Saunagängen solltest du jeweils 30 Minuten ruhen, damit dein Körper abkühlt.

Welche Alternativen gibt es zur Dampfsauna?

Eine beliebte Alternative zur Sauna ist die Infrarotkabine. Anders als in der Sauna, wird die Wärme hier durch Strahler erzeugt. Die Wärmeintensität stellst du deinen eigenen Wünschen entsprechend ein. Auch die Nutzung der Infrarotkabine hat sich bei Rückenschmerzen, Muskelverspannungen und anderen Gelenkproblemen bewährt. Eine Farb- und eine Aromatherapie können in der Infrarotkabine meist problemlos ergänzt werden, sodass du auch auf diese Wellnesstrends nicht verzichten musst.

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