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Finnische Sauna: Die Urform aller Saunen

Finnische Sauna: Die Urform aller Saunen

Die finnische Sauna ist die traditionelle Sauna schlechthin. Bereits seit etwa 1.000 Jahren schwitzen sich die Finnen in ihren Saunen aus Holz gesund. Die finnische Sauna zeichnet sich durch eine sehr hohe Temperatur und eine niedrige Luftfeuchte aus. Eine finnische Sauna mit einem Saunaofen kannst du dir beim Saunabau auch für den Heimgebrauch bestellen und musst dann auf das Wellnesserlebnis zu Hause nicht verzichten. Damit du von allen positiven Aspekten des Saunierens profitieren kannst, solltest du aber einige grundlegende Dinge beachten.

Was ist eine finnische Sauna?

Die finnische Sauna ist die Urform aller Saunen. Wie es der Name bereits vermuten lässt, stammt sie aus dem hohen Norden, genauer gesagt aus Finnland. Traditionell ist die finnische Sauna eine Holzsauna, die mit Bänken ausgestattet ist. Sie wird auch als Schwitzstube oder finnisches Bad bezeichnet. Hier werden Temperaturen von meist zwischen 80 und 100 Grad Celsius erreicht. Die mildere Variante mit niedrigeren Temperaturen ist die sogenannte Biosauna. Das Wort Sauna kommt aus dem Finnischen und bedeutet übrigens nichts anderes als Schwitzen.

Wie unterscheidet sie sich vom Dampfbad?

Die finnische Sauna unterscheidet sich vom Dampfbad sowohl von der Temperatur als auch von der Luftfeuchte her. Die Luftfeuchtigkeit kann in der Dampfsauna bis zu 100 Prozent betragen. Diese hohe Luftfeuchtigkeit ist vor allem für deine Haut von Vorteil. Die Poren werden geöffnet und das Hautbild wird geklärt. Doch auch deine Lungen und Bronchien profitieren von einem Dampfbad, das wie eine Ganzkörperinhalation wirkt. Während die traditionelle Sauna mit Holzbänken auf mehreren Etagen ausgestattet ist, findest du im Dampfbad stattdessen Kacheln oder Fliesen. An ihnen kann sich die hohe Luftfeuchtigkeit problemlos niederschlagen. Die Dampfgrotte wiederum ist eine spezielle Art der Dampfsauna, die mit Wasserfällen oder -kaskaden und anderen Ausstattungsmerkmalen punkten kann. Anders als die sterilen Fliesen im Dampfbad ist die Grotte mit warmen Felsen ausgestattet und damit ein echter Ort zum Wohlfühlen.

Was ist beim Saunieren zu beachten?

Sowohl vor als auch nach dem Saunagang musst du einiges beachten, damit der positive Effekt erzielt wird. Mache es wie die Finnen und kühle dich nach jedem Saunagang ordentlich ab. Empfehlenswert sind drei Saunagänge von jeweils 15 Minuten. Besuchst du die Sauna zwei Mal in der Woche, genügen auch zwei Saunagänge. Zwischen den einzelnen Gängen solltest du dir ausreichend Ruhe gönnen. Für einen Saunatag musst du also unbedingt ausreichend Zeit einplanen.

Was bewirkt ein Saunagang?

Das Saunieren dient nicht nur der Entspannung, sondern hat auch für deine Gesundheit zahlreiche Vorteile. Bei folgenden Krankheitsbeschwerden findet ein Saunagang Verwendung:

  • Stoffwechsel und Entschlackung werden angekurbelt
  • Muskelverspannungen können gelöst werden
  • Gelenk- und Rückenschmerzen bessern sich
  • Haut wird gereinigt und entschlackt

Bist du hingegen stark erkältet oder leidest du an Bluthochdruck oder Entzündungen, solltest du die finnische Sauna nicht aufsuchen. Für gesunde Menschen ist der Besuch bedenkenlos. Wissen solltest du, dass die Temperatur auf den oben gelegenen Bänken höher ist. Effektiver und gesünder für den Körper ist es, kurz und dafür heftig zu schwitzen.

Was ist das wesentliche Merkmal der Biosauna?

Die Biosauna ist mit einer Temperatur von durchschnittlich 50 Grad Celsius nicht so heiss wie die finnische Sauna. Wer an Herz-Kreislauferkrankungen leidet, sollte sich für diese Variante entscheiden. Selbst für Kinder ist sie gut geeignet. Die Luftfeuchtigkeit in der Biosauna liegt zwischen 40 und 50 Prozent, was für den Körper gut auszuhalten ist. Aufgüsse sind aufgrund dieser Bedingungen in einer Biosauna nicht üblich. Die Biosauna und auch das Caldarium sind zwei Möglichkeiten, sanft zu saunieren.

Welche Temperatur herrscht in der Sauna?

In der finnischen Sauna werden Temperaturen zwischen 80 und 100 Grad Celsius erreicht. So kommst du leicht ins Schwitzen und Giftstoffe werden über die Haut ausgeschieden. Die Luftfeuchte in der Sauna hingegen ist extrem niedrig. Diese Bedingungen sind für den gesunden Menschen kein Problem. Wenn du aber Probleme mit dem Kreislauf hast, ist die finnische Sauna für dich vielleicht weniger geeignet. Dann bietet sich für dich die Biosauna als Alternative an. Die Luftfeuchte in der finnischen Sauna wird nur dann kurzzeitig erhöht, wenn ein Aufguss stattfindet.

Welche Alternativen gibt es zur finnischen Sauna?

Verträgst du weder die finnische noch die Biosauna, denke als Alternative über eine Infrarot Kabine nach. Auch in ihrem Inneren wird es angenehm warm, wobei die Wärme mit Hilfe von Strahlern erreicht wird. Die wohlige Wärme in der Infrarotkabine hilft bei zahlreichen körperlichen Beschwerden wie:

  • Muskelverspannungen
  • Gelenkschmerzen
  • Rheuma
  • Arthrose

Für dein Wohlbefinden ist die Infrarotkabine sehr dienlich und wird vor allem im Winter gerne genutzt. Das Sanarium ist eine weitere willkommen Alternative zur finnischen Sauna. Es handelt sich um eine Niedertemperatursauna, in der Temperaturen zwischen 50 und 60 Grad Celsius, vergleichbar mit der Biosauna, erzielt werden.

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