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Sauna selber bauen für mehr Wellness daheim

Sauna selber bauen für mehr Wellness daheim

Eine Sauna spendet nicht nur herrliche Wärme, sondern auch Entspannung sowie eine Stärkung der Abwehrkräfte. Mit einer Sauna kannst du dir in deinen eigenen vier Wänden oder im Garten Wellness zaubern. Zudem handelt es sich beim Saunieren um eine schöne Aktivität für Paare, Familien oder Freunde. Auf Wunsch kannst du dir selbst eine Sauna bauen. Besonders wichtig ist dabei, ab der Planung auf die maximale Sicherheit zu achten, um das Brandrisiko zu minimieren.

1. Die passende Art Sauna auswählen

Eine Sauna ist ein kleiner Raum, in dem mithilfe eines Ofens, eines Feuers oder auch Infrarotheizung Hitze erzeugt wird. Gerade in Finnland ist das Saunieren ein beliebtes Hobby. In der Wärme entspannt sich der Körper, aber auch für den Geist ist der Hitzegang oft eine Wohltat. Darüber hinaus fördert der Saunagang das Immunsystem, was gerade in kühleren Ländern sehr wichtig für die Gesundheit ist.

Diese Saunaarten gibt es:

  • Niedrigtemperatur-Saunen, die sich gut für die Familie eignen
  • Kräutersaunen, die dank Aufgüssen ein herrliches Dufterlebnis versprechen
  • Dampfsaunen, die nur mit Dampf betrieben werden und dank hoher Luftfeuchtigkeit für angenehme Temperaturen sorgen
  • Infrarot-Saunen, die mit einem Tiefenwärmespender besonders gut bei Verspannungen geeignet sind

2. Die Vorteile, eine Sauna selber zu bauen

Du kannst dir auch selber zuhause eine Sauna bauen. So sparst du die Kosten in der Therme oder im Fitnessstudio. Ausserdem kannst du die Sauna daheim ganz auf deine Vorlieben und Bedürfnisse einstellen. Wichtig ist jedoch, dass die selbstgebaute Sauna sich ordnungsgemäss bedienen lässt und sicher ist.

Dabei ist besonders die Wahl des Saunaofens eine wichtige Frage. Zum Beispiel ist der Holzofen in der klassischen finnischen Sauna sehr verbreitet. Er duftet nach brennendem Holz und spendet langanhaltende Wärme. Sicherer ist jedoch häufig eine Infrarotsauna.

3. Garten oder Keller: Den richtigen Standort finden

Vor dem Saunabau solltest du dir unter anderem überlegen, wo die Wärmekabine am besten stehen sollte. Viele Menschen entscheiden sich für eine Sauna im Garten. Dies reduziert das Risiko für einen Kurzschluss oder gar einen Brand. Zudem kannst du dich direkt nach dem Saunagang im eigenen Garten abkühlen oder gar in einen angelegten Teich springen.

Alternativ kann dein Saunaofen auch im Keller stehen. Hier gibt es oft ungenutzten Platz und dank der verlaufenden Heizrohre musst du beim Beheizen der Sauna weniger Energie verbrauchen. So ist deine Stromrechnung letztendlich ein wenig niedriger. Zudem musst du zum Saunieren das Haus nicht verlassen, was vor allem für Nackt-Saunierer ein wichtiges Argument ist. Auch bei strömendem Regen hat die Sauna im Keller ihre Vorteile.

4. Einen Bausatz für den Saunabau nutzen

Es gibt viele Bausätze für Saunen. Gerade für die Varianten im Keller kannst du schon fertige Saunakabinen kaufen, die nur noch an die Stromversorgung angeschlossen werden müssen. Manche Menschen bevorzugen es jedoch, die Sauna selbst anzubauen, um sie an ihren vorhandenen Platz und an Präferenzen wie die Saunagrösse und Saunaart anzupassen.

Bei einem Saunabausatz handelt es sich fast immer um Infrarot-Modelle. Wenn du dir jedoch eine Sauna selber bauen möchtest, die mit Wasserdampf oder einem Holzofen funktioniert, solltest du von einem Bausatz absehen. Lasse dich stattdessen von einem Experten unterstützen, um Sicherheit in der Sauna zu garantieren.

5. Die Vor- und Nachteile einer Saunakabine kennen

Die Saunakabine eignet sich dann, wenn du möglichst schnell deine eigene Sauna nutzen möchtest. Meist sind die fertigen Kabinen für den Heimbedarf etwas kleiner. Sie empfehlen sich für ein bis zwei Personen.

Achte beim Kauf der Sauna oder der Saunakabine auch darauf, welcher Saunaofen eingebaut ist. Schon zu Beginn der Planung ist dies eine sehr wichtige Frage. Denn schliesslich ist der Ofen massgeblich für die Wärmeentwicklung zuständig und ist somit der wichtigste Bestandteil in deiner Sauna. Sowohl technische Konzepte als auch die Steuerung und Inbetriebnahme des Ofens sollten einfach und zugleich effektiv sein.

Meistens hast du die Wahl zwischen diesen Befeuerungsarten:

  • Holzsaunaofen
  • Kombi-Öfen für traditionelles Saunieren und Dampfbäder
  • Elektrosaunaofen
  • Gassaunaofen

6. Was bei der Planung zu beachten ist

Neben der Wahl des Ofens solltest du beim Saunabau auch rechtzeitig überlegen, wie viele Menschen in der Wärmekabine Platz nehmen sollen. Pro Person kannst du hier mit einem Platzbedarf von 1,5 Quadratmetern rechnen. Auch der Standort der Sauna ist eine wichtige Überlegung. Gegebenenfalls möchtest du sie später erweitern oder einen Whirlpool oder eine Dusche danebenstellen, um noch mehr Wellness zu ermöglichen.

Achte darüber hinaus auf das Holz der Saunasitze. Es sollte langlebig, splitterfrei und optisch ansprechend sein. Zudem muss es gut mit Schweiss und Hitze umgehen können. Online findest du zahlreiche Bewertungen und Empfehlungen zu verschiedenen Holzsorten für die Heimsauna.

Tipp: Informiere dich auch darüber, ob eine Baugenehmigung für die Sauna in deinem Kanton nötig ist.

7. Sauna mit Hilfe selber bauen

Der Selbstbau zuhause funktioniert zwar mit einem Bausatz gut, ist aber in allen anderen Fällen eine Herausforderung. Zudem besteht ein Sicherheitsrisiko. Daher ist es besser, wenn du dir beim Saunabau schon von der ersten Planung an von einem Experten Hilfe holst. Ein Handwerker schätzt den Umfang der Arbeiten korrekt ein und gibt dir als Heimwerker wichtige Hinweise zum korrekten Vorgehen. So kannst du deine Sauna noch mehr geniessen.

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