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Eissauna: Vorteile für Wellness, Schönheit und Gesundheit

Eissauna: Vorteile für Wellness, Schönheit und Gesundheit

Die Eissauna ist wie die Kältekammer ein Verfahren der Kryotherapie. Beide dienen dazu, einen therapeutischen Effekt zu erzielen. Die Vorsilbe „Kryo“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie kalt. Allen Therapieverfahren gemeinsam ist also, dass sie mit Kälte arbeiten. Doch nicht nur in der Medizin kommt die Eissauna zum Einsatz. Auch wenn du abnehmen möchtest, kann diese Kältetherapie von Vorteil sein. In erster Linie aber wird das Verfahren angewandt, um Schmerzen zu mildern.

Was ist eine Eissauna?

Die Eissauna ist eine Kabine für eine oder zwei Personen, in der eine Temperatur von minus 160 Grad Celsius herrscht. Um diese Temperatur zu erreichen, wird flüssiger Stickstoff in die Kabine geleitet. Da die Luft in der Eiskabine kaum Feuchtigkeit enthält, wird die Kälte von den meisten Anwendern als durchaus angenehm beschrieben. Dennoch sollte eine Anwendungsdauer von drei Minuten nicht überschritten werden. Während der Behandlung in der Eissauna solltest du dich regelmässig drehen. So verhinderst du, dass eine Körperregion verstärkt dem Kältereiz ausgesetzt ist. Wichtig ebenso: Inhaliere die kalte Luft nicht, denn das kann zu einem starken Hustenreiz führen. Die Kältesauna sieht von ihrer Form her einer Tonne recht ähnlich. Sie ist nach oben hin offen, sodass dein Kopf nicht mitgekühlt wird.

Was ist der Unterschied zur Kältekammer?

Nicht verwechseln solltest du die Eissauna mit der Kältekammer. Der wesentliche Unterschied: Bei der Eissauna wird im Gegensatz zur Kältekammer der Kopf nicht mitgekühlt. In der Kältekammer herrschen Temperaturen zwischen minus 70 und minus 120 Grad Celsius. Kälteempfindliche Körperstellen wie Hände und Füsse sowie Gesicht und Kopf werden bei dieser Kältetherapie abgedeckt. Der Patient trägt Badebekleidung und sollte wie in der Eiskammer maximal drei Minuten in der Kältekammer bleiben. Ein weiterer Unterschied zwischen Eissauna und Kältekammer: In der Kältekammer können sich mehrere Personen gleichzeitig aufhalten.

Welche Anwendungen zählen noch zur Kryotherapie?

Kälte wird schon von jeher genutzt, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Die Menschen gehen Eisbaden oder reiben sich nach dem Saunieren mit Eis ein. Die Kältesauna hingegen hat ihren Ursprung in Japan. Hier wurde sie bereits im Jahr 1978 das erste Mal zur Behandlung von Arthritis erfolgreich eingesetzt. Zur Kryotherapie zählen auch folgende Anwendungen:

  • kalte Wickel
  • Kältekompressen
  • Eistauchbad
  • Kältekammer

Kalte Bäder und kalte Güsse hingegen zählen zur sogenannten Hydrotherapie.

Welche Wirkung wird in der Eiskabine erzielt?

Diverse Stars und Sternchen setzen schon lange auf die positiven Effekte der Eiskammer für die Schönheit. Folgende Wirkung kann die Kryotherapie haben:

  • Cellulite kann reduziert werden.
  • Ein Anti-Aging-Effekt kann eintreten.
  • Die seelische Ausgeglichenheit kann befördert werden.
  • Eine Steigerung des Wohlbefindens ist möglich.
  • Die Durchblutung wird verbessert.

Zudem findet in der Eissauna ein hoher Kalorienverbrauch statt: Bis zu 700 Kalorien kannst du in den drei Minuten der Anwendung verbrennen. Auch in den vier bis sechs Stunden nach dem Aufenthalt wird dein Körper noch deutlich mehr Kalorien als sonst verbrauchen. Weiterhin kannst du eine Hautstraffung erzielen und ebenso wird die Kältekammer zur Narbenpflege eingesetzt. Bei jedem Besuch in der Eissauna wirst du von einem erfahrenen Therapeuten überwacht. Mittlerweile ist die Eiskammer ein anerkanntes Verfahren, dessen Kosten sogar von einigen Krankenkassen übernommen werden.

Wie wirkt die Kältetherapie mit Stickstoff auf den Körper?

Nicht unerwähnt bleiben sollte der positive Effekt der Eissauna auf die Gesundheit, vor allem auf den Stoffwechsel und das Immunsystem. Hier sind folgende Wirkungen auf den Körper bekannt:

  • Linderung von Rheuma
  • Hilfe bei Allergien
  • Besserung von Depressionen
  • Hilfe bei Schmerzen, Entzündungen und Juckreiz

Stoffwechsel und Kreislauf werden durch die extreme Kälte merklich angeregt. Zudem werden Endorphine freigesetzt, die das Wohlbefinden steigern. Bereits nach der ersten Anwendung wirst du dich deutlich besser fühlen. Für ein optimales Ergebnis werden drei bis fünf Sitzungen in der Woche empfohlen. Je nachdem, welche Ziele du erreichen möchtest, kannst du die Eiskammer auch häufiger aufsuchen.

Wer darf nicht in den Eistresor?

In der Eiskabine kühlt die Haut binnen weniger Sekunden merklich ab. Es gibt daher einige Personen, für die der Besuch in der Eiskammer nicht ratsam ist. Dazu zählen Menschen mit Asthma ebenso wie Patienten mit Bluthochdruck. Bei folgenden Erkrankungen ist ebenfalls Vorsicht geboten:

  • Diabetes
  • Herzschrittmacher
  • Polyneuropathien
  • Epilepsie
  • offene Wunden
  • Überfunktion der Schilddrüse

Was ist vor und nach der Behandlung zu beachten?

Vor dem Gang in die Eissauna solltest du keine Cremes oder Kosmetikprodukte verwenden. Deine Haut muss trocken sein. Der Grund: Feuchte Haut schwitzt schneller und die Gefahr einer Hautreizung steigt. Auch Schmuck und sonstige Gegenstände aus Metall musst du in der Kältekammer ablegen. Nach der Kryotherapie ist eine umfassende Regeneration wichtig. Eine Nachruhe im vorgewärmten Bett ist daher sinnvoll.

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